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Author: Subject: DVD - Warriors of Tao
Harry W
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sad.gif posted on 11-5-2004 at 10:08
DVD - Warriors of Tao


(Geschrieben von Harry W für http://cineman.ch)

Einmal Tao und zurück

Ja, so sind sie nun einmal, die bösen Lümmel mit den dunklen Seelen ... immer wollen sie alles kaputt machen. Dieses mal nicht nur die Erde. Nein, auch Tao – eine märchenhafte Parallelwelt – soll endgültig der Hahn zugedreht werden.

Aber halt! Gehen wir die Sache etwas langsamer an. Betrachtet der Interessent erst einmal das uninspirierte Cover (an und für sich noch nichts Schlimmes), fällt auf der Rückseite sogleich ein fettgedruckter Satz ins Auge: Tiger & Dragon meets Karate Kid. Ui! Das klingt stark. Nur zwei Dinge fehlen noch – das sind Pfefferchips und ein Getränk. Dann rein mit der Disk und ab geht die Post ... und schon nach einer Minute bleiben die Chips in der Kehle stecken und ein ätzender Hustenreiz macht sich bemerkbar. Die zweite Minute verstreicht und die Milch im Glas wird sauer. Was zur Hölle ... ?

Ryan, ein junger Amerikaner, der wie Captain Pummelbär himself aus der Wäsche guckt, und sein Sprüche klopfender Freund Chucky (Shedrack Anderson III) reisen nach Peking. Ein Martial-Arts Wettkampf ist angesagt. Doch noch bevor es zu diesem Kräfteringen zwischen harten Männern (hüstel) kommt, wird Ryan (Nathan Phillips) in die Parallelwelt Tao gesogen. Dort erfährt er von einem langhaarigen weisen Waldschlumpf in brauner Kutte, dass der böse Dogon (Kevin Smith) alles kaputt machen will (wein). Die letzte Hoffnung sind die legendären ‚Krieger der Tugend’ (juhee!). Die sind aber zur Zeit ein wenig ausser Betrieb und somit ist die Bühne frei für Captain Pummelbär und die nicht minder heldenhaften, behinderten Sidekicks: Chucky the rastaman und Princess Amythis (Schleckermäulchen Nina Liu).

In der kargen Wüstenlandschaft, die die Extra-Sektion darstellt, wird noch einmal wortlos – aber mit melancholischer Musik unterlegt – darauf hingewiesen, wie unglaublich viele Drahtseil-Stunts im Film vorkommen. Daher wahrscheinlich auch der dreiste vergleich mit ’Crouching tiger, hidden dragon’. Nur leider sieht man das im Endprodukt auch sehr, sehr gut. Captain Pummelbär an der Wäscheleine ist einfach zum kreischen ulkig. Weiterhin gibt’s als Extra einige entfallene Szenen, die für nur gerade 2,5 Minuten richtig lustig sind, und ein par Filmtrailer. Das wär’s dann auch schon.

Nach all den grenzenlosen Höhen und Tiefen dieses Werkes, erstaunt es dann doch, dass die Qualität des Bildes verdammt gut ist. Absolut scharf und klar wird das Geschehen in Szene gesetzt. Kein Bildrauschen, keine zu dunklen Stellen. Was ein wenig seltsam anmutet, ist die Tatsache, dass - aus welchem Grund auch immer - verschiedenes Filmmaterial verwendet wurde. In regelmässigen Abständen nimmt der Film Digicam-Aussehen an. Der Sound ist nicht weiter spektakulär und nutzt die vielfältigen Möglichkeiten von Surround nicht. Aber was soll’s. Der Sound ist wohl das Letzte, über das sich ein Zuschauer während dem Genuss dieses Kunstwerkes den Kopf zerbrechen wird. Prost und auf Neues ... Captain Pummelbär ... mach weiter ... bitte ...
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